12.7.06
24h Kakadu Safari - und 1/2 von Tina&Bastian gibt auf...
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Der erste Tag unserer Safari begann schon sehr früh: 6h10 mussten wir schon vor dem Backpackers bereit stehen. Früh genug um beim Warten dann gleich noch den Sieg Italiens live zu sehen. Viva Italia! Wir wurden dann pünktlich von einem 4x4-Bus abgeholt und konnten einen ersten Bilck auf unsere Gruppe werfen. Alle ganz nette Leute!
Nach einer laengeren Fahrt besuchten wir erst mal einen Billabong. Ein Billabong ist im Winter ein langgestreckter Süsswassersee - im Sommer zur Regenzeit bilden alle Billabongs gemeinsam ein riesiges Flusssystem. Wir genossen eine 2h Bootstour und sahen eine Menge Süss- und Salzwasserkrokodile. Freut Euch auf die Photos!
Nach auf einer Feuerstelle gekochten HotDogs gings weiter - tief hinein in den Nationalpark. Während einer 1h-Wanderung im Regenwald sahen wir sogar die Grenze zu Arnhemland (Aborigines-Gebiet, darf von Weissen nicht betreten werden). Diese (als Rundweg geplante) Wanderung verlief übrigens nicht wie geplant - der Zyklon von 3 Monaten hatte einige Zerstörung angerichtet und wir mussten schlussendlich aufgeben und umkehren.
Anschliessend besuchten wir eine Felsformation und schauten uns uralte Felsbemalungen der Aborigines an. Und dort sahen wir dann auch das einzige Rock-Wallaby auf dieser Reise das nicht gleich davon hüpfte und wir so photographieren konnten.
Anschliessend stiegen wir dann auf einen der Felshügel und genossen einen wunderschönen Sonnenuntergang und eine geniale Aussicht auf den Nationalpark.
Die Nacht verbrachten wir auf einem Campingplatz. Schon beim Abendessen wurde die ganze Gruppe von Moskitos angegriffen - und das wurde dann anschliessend immer mehr zum Problem. Hunderte von den Biestern griffen jeden von uns an... :-(
Die Gruppe beschloss schon bald, früh schlafen zu gehen. Zu unserer Überraschung hatten die Guides aber keine Zelte dabei - sondern nur sogenannte SWAGs. Das sind Säcke, unten gepolstert und oben aus Moskitonetz. Leider musste ich schon nach 2h Schlaf feststellen, dass ich im SWAG Panikattacken entwickle. Habe mich noch nie so eingeschlossen gefühlt... Also wechselte ich samt Schlafsack in den Bus und wurde damit zum perfekten Moskitofutter.
Um eine lange Nacht kurz zu erzählen: ich verlor meine Nerven irgendwann gegen 5h morgens und beschloss die Safari abzubrechen. Die Gruppe liess mich in Jabiru am Gagudju Crocodile Holiday Inn aussteigen und ich wartete dort 7h auf den Greyhoundbus. Jabiru besteht offensichtlich aus diesem einen Hotel und einer Tankstelle. SPANNEND! Ein grosses Danke an den freundlichen Staff, der mich die ganze Zeit auf dem Sofa in der klimatisierten Hotelhalle rumsitzen liess und mir Toilette, 15min Internet und ein Telefon zur Verfügung stellten!
Heute bin ich also ganz alleine in Darwin und nutze die freie Zeit um unsere Kleider zu waschen, die nächten Etapen der Reise zu buchen und meine Haare zu schneiden. Heute am Abend kommt Bastian zurück - Ihr dürft also auf einen weiteren Bericht aus Kakadu gespannt sein. Mir selbst tut es zwar leid, dass ich einen der schönsten Orte Australiens nicht länger besuchen konnte. Aber ich zählte heute am Morgen alleine auf meinem linken Bein über 40 Stiche. Über die Anzahl auf dem ganzen Körper will ich gar nicht nachdenken... Und das ist auch der schönste Nationalpark nicht wert! :-(
Der erste Tag unserer Safari begann schon sehr früh: 6h10 mussten wir schon vor dem Backpackers bereit stehen. Früh genug um beim Warten dann gleich noch den Sieg Italiens live zu sehen. Viva Italia! Wir wurden dann pünktlich von einem 4x4-Bus abgeholt und konnten einen ersten Bilck auf unsere Gruppe werfen. Alle ganz nette Leute!
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Die Photo des Buses ist von uns - nicht aus dem Prospekt! Cool, oder?
Nach einer laengeren Fahrt besuchten wir erst mal einen Billabong. Ein Billabong ist im Winter ein langgestreckter Süsswassersee - im Sommer zur Regenzeit bilden alle Billabongs gemeinsam ein riesiges Flusssystem. Wir genossen eine 2h Bootstour und sahen eine Menge Süss- und Salzwasserkrokodile. Freut Euch auf die Photos!
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Anschliessend besuchten wir eine Felsformation und schauten uns uralte Felsbemalungen der Aborigines an. Und dort sahen wir dann auch das einzige Rock-Wallaby auf dieser Reise das nicht gleich davon hüpfte und wir so photographieren konnten.
Anschliessend stiegen wir dann auf einen der Felshügel und genossen einen wunderschönen Sonnenuntergang und eine geniale Aussicht auf den Nationalpark.![]() | ![]() | ![]() |
Die Gruppe beschloss schon bald, früh schlafen zu gehen. Zu unserer Überraschung hatten die Guides aber keine Zelte dabei - sondern nur sogenannte SWAGs. Das sind Säcke, unten gepolstert und oben aus Moskitonetz. Leider musste ich schon nach 2h Schlaf feststellen, dass ich im SWAG Panikattacken entwickle. Habe mich noch nie so eingeschlossen gefühlt... Also wechselte ich samt Schlafsack in den Bus und wurde damit zum perfekten Moskitofutter.
Um eine lange Nacht kurz zu erzählen: ich verlor meine Nerven irgendwann gegen 5h morgens und beschloss die Safari abzubrechen. Die Gruppe liess mich in Jabiru am Gagudju Crocodile Holiday Inn aussteigen und ich wartete dort 7h auf den Greyhoundbus. Jabiru besteht offensichtlich aus diesem einen Hotel und einer Tankstelle. SPANNEND! Ein grosses Danke an den freundlichen Staff, der mich die ganze Zeit auf dem Sofa in der klimatisierten Hotelhalle rumsitzen liess und mir Toilette, 15min Internet und ein Telefon zur Verfügung stellten!Heute bin ich also ganz alleine in Darwin und nutze die freie Zeit um unsere Kleider zu waschen, die nächten Etapen der Reise zu buchen und meine Haare zu schneiden. Heute am Abend kommt Bastian zurück - Ihr dürft also auf einen weiteren Bericht aus Kakadu gespannt sein. Mir selbst tut es zwar leid, dass ich einen der schönsten Orte Australiens nicht länger besuchen konnte. Aber ich zählte heute am Morgen alleine auf meinem linken Bein über 40 Stiche. Über die Anzahl auf dem ganzen Körper will ich gar nicht nachdenken... Und das ist auch der schönste Nationalpark nicht wert! :-(











