18.7.06

 

Tennant Creek

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Nach einigen Stunden Greyhound fuhren wir um 2 Uhr morgens an Three Ways vorbei. Dies ist ein hochinteressanter Ort! Es gibt dort nämlich ein Roadhouse das die müden Reisenden verpflegt - und eine Abzweigung. Der Barkly-Highway (Richtung Mt Isa, und weiter zur Ostküste) zweigt dort vom Stuart-Highway (Süd-Nord, quer durch Australien, von Adelaide nach Darwin) ab...

Wir fuhren aber unbeeindruckt nochmals 25km geradeaus und erreichten dann Tennant Creek, die Stadt der letzten Goldrausches Australiens. Und sanken ins Bett. Im wohl schlimmsten Backpackers der Reise. Nach unseren Top-Zimmer in Katherine waren wir auf das echte Outback wohl eher nicht vorbereitet... :-) Eine Überraschung war auch die Kälte - wir waren endlich im ("no heaters in this hostel") Winter angekommen.

Den ersten Tag nutzten wir fuer einen Besuch in den ehemaligen Goldminen. Wir sahen zuerst wie das Gold damals (=1930-40) aus dem Erz gewonnen wurde (spezielles Verfahren, da in Tennant Creek das Edelmetall im superharten Magnetit und nicht wie normal in Quarzgestein gefunden wird) und anschliesend besuchten wir eine echte Untergrundsmine und sahen uns einige der Maschinen, etc an. Zwischen den beiden Führungen probierten wir uns auch noch als Goldwascher - leider ohne Erfolg.

Viel mehr unternahmen wir an diesem Tag nicht mehr. Wir waren beide sehr krank und hatten Fieber... Wir wurden zum Glück von einer netten Dame im Auto heimgebracht (und mussten so nicht nochmals 2.5km auf einer kerzengerade Sandtrasse in der gleisenden Sonne laufen). Es lebe die Freundlichkeit der Australier!!

Viel verpasset haben wir eh nicht. Tennant Creek hat absolut nichts zu bieten, ausser dem guten Minenmuseum. Im Vergleich zu dieser Stadt sind sogar Katherine und Mt Isa kulturelle Hochburgen! Aber wir sind ja eh nur aus einem Grund hier ausgestiegen: Bastian wollte unbedingt die Devils Marbles sehen. Und dort fuhren wir am nächsten Tag dann hin.

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